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Zinsen für Immobilienkredite sind nochmal gesunken

Die Zinsen für Immobilienkredite sind weiterhin auf einem historischen Rekordtief.

Wer aktuell eine Immobilie kaufen möchte und kurz vor Abschluss eines Darlehensvertrages steht, sollte sich diese Informationen nicht entgehen lassen! 

Stärkere Schwankungen sind möglich

Mit der Entscheidung vom 22.01.2015, ab März 2015 bis September 2016 Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro pro Monat zu kaufen, ist die Europäische Zentralbank (EZB) einen historischen Schritt gegangen.

„Die EZB betritt mit dem Ankauf von Staatsanleihen Neuland. Entsprechend groß sind die Fragezeichen unter den Marktteilnehmern, was mögliche Auswirkungen angeht. Aufgrund dieser Unsicherheiten sind in den kommenden Wochen stärkere Schwankungen möglich. In den letzten Tagen sind die Konditionen um 0,15 Prozentpunkte bei zehnjährigen Baudarlehen gestiegen“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp, Deutschlands führendem Vermittler privater Baufinanzierungen.

Für eine generelle Trendumkehr gibt es jedoch keine Anzeichen. Die Bestkonditionen für zehnjährige Immobilienkredite liegen bei 1,3 Prozent effektiv, das ist weiter historisch günstig.

Tipp: Mehrere Angebote einholen und vergleichen

Wie eine Untersuchung der Konditionen unter rund 400 Anbietern ergeben hat, bewegten sich die Konditionen für Immobilienkredite in Höhe von 100.000 Euro mit zehnjähriger Zinsbindung am Tag der EZB-Sitzung zwischen 1,3 und 2,0 Prozent.

Die Schwankungsbreite könnte jedoch kurzfristig zunehmen. Kreditnehmer sollten daher verschiedene Angebote einholen.

„In den vergangenen Monaten wurden die Zinsen für Immobilienkredite maßgeblich von der schwachen Konjunktur in Europa, der Deflationsangst und der Tatsache beeinflusst, dass Investoren Deutschland für einen sicheren Hafen halten. Das hat die Renditen für deutsche Staatsanleihen und Pfandbriefe auf ein Rekordtief gedrückt – und damit auch die Zinsen für Immobiliendarlehen“, sagt Goris.

An den grundlegend sehr attraktiven Finanzierungsbedingungen für Immobilienkäufer ändert der heutige EZB-Beschluss nichts.

Soll ich noch weiter abwarten?

„Immobilienkäufer mit konkretem Finanzierungsbedarf sollten ihre Finanzierung jetzt schnüren. Die Bedingungen sind ausgezeichnet“, sagt Goris.

Mit einer Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich derzeit ein Darlehen von 280.000 Euro bedienen – inklusive einer Anfangstilgung von 3 Prozent, womit der Käufer innerhalb von 28 Jahren Schuldenfreiheit erreicht.

(Quelle: Interhyp AG)